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04.07.2010 1 Sommer, Sand und Sonnenbrand
GeWieWa-Aktion im Schwimmbad zum Thema Sonnenschutz – Tipps für die große Hitze
Eine ideenreiche Aktion setzte die Wiesloch-Walldorfer Gesundheitsinitiative GeWieWa am Wochenende im Wieslocher WieTalBad um: Am Stand der Initiative wurde kindgerecht über Sonnenschutz aufgeklärt. Die Kinder malten und bastelten ein Sonnen-Memory, beantworteten Quizfragen und hörten die Geschichte vom Clown Zitzewitz und dem Sonnenbrand an. Dass die Erwachsenen auf die Aktion neugierig wurden und Informationen über die Vermeidung von Hautkrebs mitnahmen, das freute die Aktiven um Oberstudiendirektor Eckhard Kamm umso mehr.

„Unsere Generation hat noch gelernt, dass ein Sonnenbrand am Anfang des Sommers der Haut helfe, einen Sonnenschutz auszubilden“, sagte Jutta Suchy von der Stadtapotheke, eine der Initiatorinnen der Aktion. „Für manche ist es daher schwer umzulernen: Jeder Sonnenbrand schadet der Haut, und die Haut vergisst und verzeiht auch nichts.“ Im schlimmsten Fall entwickelt sich aus Hautschäden ein Hautkrebs. „Gerade für Kinder hat Sonnenschutz daher höchste Priorität“, erklärte Dr. Nicola Hackmann-Schlichter von der Hessel-Apotheke. „Babys dürfen überhaupt nicht in die pralle Sonne, Kinder nie ohne Sonnenmütze, Kleidung mit UV-Schutz, Sonnenbrille und Sonnencreme.“ Selbst bei bewölktem Himmel wie am Aktionstag erreichen noch 60 Prozent der UV-Strahlung die Haut der Badegäste – genug, um die empfindliche Kinderhaut zu schädigen.

Zwar gehört braune Haut zum Schönheitsideal unserer Zeit, dieses Ideal wird jedoch teuer erkauft: Bei übermäßiger Strahlung bilden sich chronische Lichtschäden wie vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung und Sonnenflecken aus. Von Rötung, Brennen und Juckreiz über Blasenbildung bis zur flächigen Ablösung der Haut reichen die unterschiedlichen Grade des Sonnenbrandes. „Schnell aus der Sonne, Kompressen mit kaltem Wasser und danach ein Heilmittel wie Bepanthen oder Panthenol-Spray sind die Mittel der Wahl, besonders bei Kindern“, erläuterte Apothekerin Jutta Suchy. Nicht zu vergessen die Flüssigkeit und die Salze, die dem Körper ja durch das Schwitzen entzogen werden. Viel trinken, leicht essen und die Mittagshitze meiden sind die richtigen Verhaltensweisen an den „Hundstagen“.

An diesen Tagen droht wegen der großen Wärme auch eine Überhitzung des Körpers, wie die Rettungssanitäter Dirk Zahn und Hanno Suchy vom Malteser Hilfsdienst am GeWieWa-Stand erklärten. Der Sonnenstich ist die Stufe 1 der Hitze-Krankheiten. Die zweite Stufe, die Hitze-Erschöpfung, geht mit Herz-Kreislauf-Problemen, Übelkeit und kaltem Schweiß einher. Bei Stufe 3, dem Hitzschlag, bildet sich blau-graue, trockene Haut aus. Bei dieser lebensbedrohenden Hitzeerkrankung ist ärztliche Hilfe unabdingbar, aber auch bei Stufe 2 muss ein Sanitäter hinzugezogen werden.

„Sonne ist etwas sehr Positives und sollte nicht verteufelt werden“, sagte Schulleiter Eckhard Kamm als Fazit der sehr gelungenen Veranstaltung. „Wenn wir es jetzt noch schaffen, Menschen aus der Risikozone zu holen, haben wir viel erreicht. Deshalb planen wir diese Schwimmbad-Aktion auch im GeWieWa-Kalender 2011 fest ein.“

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