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Impressionen unserer wirklich gelungenen Fortbildung,
Die eine tolle Resonanz hatte.
Januar 2014
 
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Neujahr Kommunales Konzept der Stadt Wiesloch im Kampf gegen Darmkrebs
Es war ein Zufall, dass sich im November 2009 Vertreter der Stadtverwaltung Wiesloch und der Vereinsführung von „GeWieWa“ (Gesundheitsraum Wiesloch-Walldorf e.V.) bei der Auftaktveranstaltung der Aktion „1000 Leben retten“ * begegneten und aus Begeisterung für die Chancen der Darmkrebsprävention und der Möglichkeit, Leben zu retten, dann ein vielleicht erstmaliges nachahmenswertes Konzept der kommunalen Prävention gegen Darmkrebs entstand, was dann überragende Resonanz fand.

Frau Cornelia Schneider als Leiterin des Dezernates Wirtschaftsförderung in Wiesloch und Dr. Holger Bergdolt als Vereinsvorsitzender von „GeWieWa“ kamen zu der Überzeugung, dass der Oberbürgermeister und der Vorsitzende des Gesundheitsvereins sich selbst als Testimonials einer Darmspiegelung unterziehen sollten und dann in der Presse und mit einem persönlichen Anschreiben des OB an 13 000 Bürger aufgeklärt werden sollte, dass eine Darmspiegelung nicht schmerzhaft ist, aber große Sicherheit bei der Früherkennung von Darmkrebs bietet. Beim Neujahrsempfang der Stadt stellte der OB den 800 geladenen Gästen und der Presse die für 2010 geplante Aktion vor. Das Rhein-Neckar-Fernsehen berichtete mit OB Schaidhammer und Dr. Bergdolt als Studiogästen live bei der "RNF-Abendschau".

Dann verfasste der Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch, Franz Schaidhammer, ein persönliches Schreiben zur Aufklärung über Darmkrebsvorsorge, welches an 13 000 Bürgerinnen und Bürger ab dem 45. Lebensjahr verschickt wurde.

In diesem Schreiben wurde über die Häufigkeit von Darmkrebserkrankungen, die Chancen der Darmkrebsfrüherkennung aufgeklärt und ein Fragebogen zur Ermittlung des individuellen Darmkrebsrisikos für jeden Bürger beigelegt. Für ein so gfls. ermitteltes Risiko wurde ein Gutschein für das Anfordern eines Stuhltestes dem Schreiben beigelegt. Weiter wurde über den großen Nutzen einer Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr informiert, und erinnert, dass die Vorsorgedarmspiegelung schmerzlos und eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist.

In Zusammenschau mit der Aktion „1000 Leben retten“ wurden also die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wiesloch quasi als Angehörige eines Unternehmens der Metropolregion gesehen, welche durch die ungewöhnliche Ansprache auf ihre Gesundheit aus ganz anderem Munde (Oberbürgermeister) als gewohnt (Krankenkasse, Ärzte, Apotheken), so zur Wahrnehmung von Vorsorgeleistungen sensibilisiert und motiviert werden sollten.

Die Resonanz der Bürgerschaft auf das Anschreiben des Oberbürgermeisters war überwältigend.

Es wurden insgesamt 1595 immunologische Stuhltests über den Gesundheitsraum Wiesloch-Walldorf e.V. angefordert und dann über den Partner Preventis persönlich versendet.

Davon kamen 1031 bearbeitet zu Preventis zurück Statistik, welche den Test auswertete.
Alle wurden über das Testergebnis in separater Post direkt von Preventis informiert.

In 49 Proben wurde Blut im Stuhl nachgewiesen. Diese Bürger/innen wurden dann mit speziellem Anschreiben zur Durchführung einer Darmspiegelung angehalten.

Aus einer der gastroenterologischen Praxen vor Ort wurden alleine drei Fälle geschildert, bei denen ein Darmkrebs in einem Frühstadium gefunden wurde. In zwei dieser Fälle konnte durch die direkte endoskopische Abtragung während der Untersuchung der Krebs bereits vollständig im Gesunden entfernt werden. In einem dritten Fall erbrachte die nachfolgende Darmoperation die Heilung des Tumors. Sicherlich gab es auch noch einige weitere ähnliche Fälle innerhalb der über 49 positiv Untersuchten, von denen aber das Ergebnis der weiteren diagnostischen Abklärung nicht bekannt ist.

Einer der „Geretteten“ bedankte sich sogar in einem ergreifenden Brief an den Oberbürgermeister Schaidhammer für die Aktion, die sein Leben gerettet habe.

Die Aktion wurde ehrenamtlich durchgeführt von „GeWieWa e.V.“, ein Verein seit seiner Gründung 2008 das Ziel verfolgt, den Raum Wiesloch-Walldorf zur gesündesten Region in Deutschland zu führen.

Unterstützt wurde die Aktion durch Sponsoren, welche jeweils einen ganz unterschiedlichen Beitrag leisteten:
Dr. h.c. Manfred Lautenschläger (Mitbegründer von MLP und Mäzen der Region) unterstützte mit einer Geldspende.
Das MedMedias mit einer Spende an GeWieWa.
Die drei lokal tätigen Gastroenterologen spendeten an die Stadt Wiesloch.
Die Sparkasse Heidelberg spendete an die Stadt Wiesloch.
Der „Postmann Oschwald“ verteilte das Anschreiben vom OB zu einem absoluten Sonderpreis.
Die Stadtverwaltung druckte die Anschreiben kostenlos und organisierte den Versand.
„1000 Leben retten“ stellte die Fragebögen kostenlos zur Verfügung.

Die Presse berichtete wiederholt umfangreich in den verschiedenen Phasen der Aktion, so dass das Informieren der Bevölkerung und so die große Resonanz erst möglich wurde.

Mit Ablauf des Jahres 2010 ist die Aktion inzwischen beendet und die Stadt Wiesloch freut sich über den großen Erfolg der Leben retten konnte, die Anerkennung in der Bevölkerung und den „athmosphärischen Gewinn“ im Leben in Wiesloch, wo man sich um seine Bürgerinnen und Bürger sorgt.

Dr. Holger Bergdolt
Vorsitzender des Vereines „Gesundheitsraum Wiesloch-Walldorf“

„1000 Leben retten“ wurde 2009 als Gemeinschaftsprojekt der Stiftung „Lebensblicke“ der Zukunft Metopolregion Rhein-Neckar e.V., des Gesundheitsnetzes Rhein-Neckar-Dreieck e.V. sowie des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft gegründet.

Wichtige Informationen
Hier finden Sie alle wichtigen und interessanten Unterlagen.
Durch Klicken auf die untenstehenden Links können Sie die pdf-Dateien herunterladen

Infomaterial zur Aktion:
● >> Leitfaden << zur betrieblichen Darmkrebs-Vorsorge
● Kurzinformation für >> Arbeitgeber <<
● Kurzinformation für >> Mitarbeiter <<

Der >> Fragebogen << zum Selbsttest von Darmkrebsfrüherkennung wurde von der Stiftung LebensBlicke entwickelt und bereitgestellt.

Ihre Fragen
Für weitere Fragen senden Sie uns bitte eine E-mail an info@gewiewa.de

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Fakten zu Darmkrebs
2007 erkrankten 73.250 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs.
Unbehandelt führt Darmkrebs in den allermeisten Fällen innerhalb von 12 Monaten zum Tod.
2008 starben allein in Deutschland etwa 26.500 Menschen an Darmkrebs, das sind ungefähr 40% der Neuerkrankten. Dies sind fünf mal mehr als Tote im Straßenverkehr.
Darmkrebs ist die Krebsart mit der höchsten Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr und nach Lungenkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland.
Darmkrebs entsteht meist aus zunächst gutartigen Vorstufen, also Wucherungen der Darmschleinhaut oder Polypen. Diese sind insbesondere bei Menschen über 50 weit verbreitet.
Darmkrebs wächst im Verborgenen und sehr langsam. Der oder die Erkrankte spüren ihn lange Zeit nicht. Grundsätzlich gilt: Je früher der Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen!

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